Die Nationalparkregion Oberpinzgau



Die Höhenlage des Oberpinzgaus auf > 1000 m Seehöhe bedingt eine hohe Allergen-, Keim- und Schadstoffarmut. Das als Auslöser asthmatischer Symptomatik besonders wichtige Hausstaubmilben-Allergen ist in Höhenlagen ab 1200 m Seehöhe aufgrund besonderer metereologischer Gegebenheiten wie niedrige Jahresdurchschnittstemperatur und trockener Luft in Vergleich zu tieferen Lagen stark reduziert.
Die Pollenallergene beschränken sich auf Gräser- und Baumpollen in gegenüber den Verhältnissen des Flachlandes äusserst beschränkter Expositionszeit. Die Pollenarmut des Pinzgauer Gebirgsklimas resultiert zunächst aus dem langen Winter. Vor allem spielen die durch die Höhenlage verringerte- bzw. pflanzensoziologisch veränderte Vegetationsdecke und ihre gegenüber dem Flachland verspätete Blühzeit die entscheidende Rolle für den therapeutischen Erfolg. Die durch Schadstoffe kaum belasteten Pollen sollten zudem deutlich weniger aggressive Allergene wie in Städten und im Flachland enthalte.

Schimmelpilze, ihre Stoffwechselprodukte und ihre Sporen stellen ebenfalls ein erhebliches Allergenpotential dar. Eine hohe Luftfeuchtigkeit von über 80% begünstigt die Entstehung von Schimmelpilzen, die sich aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Oberpinzgau nicht entwickeln können. So stellen auch die Schimmelpilzsporen nur Bruchteile der Vergleichswerte des Flachlandes da.

Die anthropogenen Luftverunreinigungen im Nationalpark Hohe Tauern nehmen mit zunehmender Seehöhe stark ab – wobei bei austauscharmen Wetter im Winter die Reinheit der Höhenluft ihr Maximum erreicht. Abseits und über den Tälern (mit ihren selbst produzierten Schadstoffen wie KFZ-Abgase und Hausbrand) ist die Luft im Pinzgauer Hochgebirge sehr sauber. Insbesonders die für den Körper besonders schädlichen Schadstoffe Schwefeldioxid und Stickstoffdioxid sowie Feinstaub sind im Pinzgauer Hochgebirge deutlich verringert.





www.facebook.com/HoheTauernHealth www.youtube.com/HoheTauernHealth