Krimmler Wasserfälle



Die Krimmler Wasserfälle…..

 

…..mit einer Höhe von 380 m sind es die größten Europas und seit 1967 mit dem

Naturschutzdiplom des Europarates ausgezeichnet. Die erste Stufe mit dem

Oberen Fall hat eine Höhe von 140 m, es folgt ein kurzes flaches Teilstück, das

so genannte Schönangerl, von dem aus der Mittlere Wasserfall über die zweite

100 m hohe Stufe abstürzt. Die dritte Stufe mit dem gewaltigsten Wassersturz

ist mehr als 140 m hoch. Entlang dieses atemberaubenden Naturschauspiels

führt ein 4 km langer Weg, welcher in den Jahren 1900 – 1901 von der Sektion

Warnsdorf/Krimml erbaut wurde und seither von dieser erhalten und betreut

wird.

 

Ein behindertengerechter Zugang bis zum Kürsingerplatz – Wasserfall Arena –

ist möglich.

 

Auch Tiere und Pflanzen finden ideale Bedingungen vor. Hunderte Moose,

Flechten und Farne wachsen im Sprühnebel und 62 Vogelarten haben hier

ihren Lebensraum.

 

Erleben Sie den erfrischenden Sprühregen und die imposante Kraft des Wassers

inmitten der traumhaften Bergkulisse des Nationalparks Hohe Tauern.

 

Geöffnet: Ende April bis Oktober


Einzigartigkeit der Krimmler Wasserfälle



Die Krimmler Wasserfälle (380m hoch) sind das einzige Naturdenkmal Europas mit Europadiplom. Sie wurden erstmalig im Jahr 1967 vom Europarat mit dem europäischen Europadiplom ausgezeichnet. Dieses Diplom wurde seither alle 5 Jahre verlängert. Die Krimmler Wasserfälle gehören zu den höchsten Wasserfällen der Welt!

Schon im Jahre 1803 wurde überlegt die Krimmler Wasserfälle zum Heilbad zu erklären. Damals war die Wissenschaft bei weitem noch nicht im Stande die Wirkung von Wasserfällen auf den Körper und Geist zu bestimmen und auch objektiv zu validieren. Die Beobachtungen der positiven Wirkung beruhen daher auf subjektive Eindrücke von damaligen Gelehrten und der normalen Bevölkerung. Der damalige Landphysikus von Zell am See, Dr. Paul Oberlechner, schilderte wie folgt:

"Die Krimmler Wasserfälle als Remedium gegen Stadtleben und Empfindeley"

"……. denn das Spritzbad, behauptet er ferner, übertrifft alle Arzneyen unter der Sonne in einer Nervenschwäche, welche aus dem Stadtleben, Vielsitzen, Kopfbrechen, Ärgerniss, Kummer, starkem Kaffee, unmäßigen Medizinieren oder Blutlassen, unordentlicher Eß- und Schlafzeit, Enthaltung von Fleischspeisen, strenger Diät, frühzeitigen und übertriebenen Venusopfern, Selbstbefleckung, einem lang anhaltenden, oft erneuertem Fluß, Romanlesen und Empfindeley entspringt.

Wer die Simplizität liebt, der wird das Spritzbad, wenn er es noch nicht kennt, bei der ersten Gelegenheit eines Versuches würdigen, indem man es schwach und stark, leicht und nachdrücklich, ja, ich möchte sagen, gelinde und drastisch machen kann, und dasselbe nicht nur in der beschriebenen Nervenschwäche dienlich, sondern auch in einer solchen Schwäche der Theile oder des Ganzen, die von anderen, auch mechanischen Ursachen entsteht, sehr heilsam ist." (Quelle: Salzburger Landeschronik).





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